Na Tag'chen,
Wie war euer Tag so?!Ich war heute in dem Dokumentarfilm "Werden Sie Deutscher". Er verfolgt einen Lernkurs für Einwanderer. Dort lernen sie die deutsche Sprache. Der Film ist ziemlich modern und spiegelt viele Klischees wieder, hauptsächlich deutsche. Den Einwanderern wird vermittelt, was in Deutschland wichtig ist... darunter auch: "Immer pünkltlich sein!" "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen." Untergemischt ist reichlich Humor, angefangen bei dem Tipp "Man darf in Deutschland Alkohol auf der Straße trinken" bishin zu witzigen Sprachverwechslungen. Der Film zeigt einen kurzen, aber tiefen Einblick in das Leben mehrerer Einwanderer und stellt einige Kursbesucher genauer vor. Darunter auch Shipon aus Bangladesh, Insaf aus Palästina und Jorge. Bei diesen Einzelschicksalen wird nochmals die Haltung der Deutschen zu Ausländern widergespiegelt. Einerseits sind wir hilfsbereit & offen, helfen beim Verstehen und unterstützen sie... andernseits wird man weggeschickt, einem die Tür vor der Nase zugemacht (damit man mit seiner Familie bei Minusgraden warten kann) und abgeschoben.
Der ca. 85-minütige Dokumentarfilm hat kein Off-Kommentar, sondern wird nur durch Bilder, einige Zeilen und die kurzen Szenen erklärt. Sogar die Regisseurin Britt Beyer war an
wesend. =) . Ich fand es eigentlich ganz toll ;'D.
Hier mal ein Link:
http://www.dok-leipzig.de/projekte/dok-macht-schule/im-festival/schulscreenings/werden-sie-deutscher?start:int=1#content_item_505775
Hier die offizielle Filmbeschreibung: "Eigentlich haben Shipon, Insaf und Jorge nicht viel gemeinsam. Der schüchterne Shipon (19) kam erst vor zwei Jahren aus Bangladesh nach Deutschland. Die 44jährige Insaf aus Palästina dagegen lebt schon seit über zwanzig Jahren in Berlin, muss sich aber von ihren Kindern, die alle fließend deutsch und arabisch sprechen, helfen lassen, wenn ihr Deutsch nicht ausreicht. Der Argentinier Jorge ist noch ganz frisch in Berlin. Er ist hierher gekommen, um mit seiner Freundin zusammen zu leben. Sein Bekanntenkreis besteht aus Menschen aus aller Welt, so dass Jorge im Privatleben auch ganz gut über die Runden kommt, ohne Deutsch zu sprechen. Trotzdem drücken sie jetzt alle drei zusammen mit Emilia aus Bulgarien, Niara aus Brasilien, Monteayn aus Thailand und Kenji aus Japan wieder die Schulbank.
Das Lernziel: Integration. In Deutschland führt der offizielle Weg dorthin über mehr als 600 Schulstunden, in denen erwachsene SchülerInnen Deutsch pauken und Ihnen außerdem die Geschichte, Kultur und Rechtsordnung vermittelt werden. Alle Ausländer, die dauerhaft in Deutschland leben wollen, können dazu verpflichtet werden.
Aber kann man Integration verordnen? Und ab wann ist ein Mensch „integriert“? Was ist denn eigentlich deutsche Kultur und wer definiert das?
Die Regisseurin Britt Beyer hat die TeilnehmerInnen eines ganz normalen Integrationskurses über ein halbes Jahr lang begleitet – im Klassenraum, aber auch im Alltag. Entstanden ist ein kluger Dokumentarfilm, der deutlich macht, dass Integration keine Einbahnstrasse ist."
Na dann... erstmal ein schönes Wochenende, ich meld mich bald wieder C; UND DAS VIDEO HAT NICHTS MIT DER DOKU "WERDEN SIE DEUTSCHER" ZU TUN *g*
http://www.youtube.com/watch?v=f_c-CXGW7hs
-> Das ist krass ^-^. Die Kuh ist süß xDD.
Mh, tolle Erziehung :/
Okeey, Bye.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich freue mich über jeden Kommentar (: