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Mittwoch, 12. Juni 2013
Fluch des Tigers
• Titel: Fluch des Tigers
• Autor: Colleen Houck
• Verlag: Heyne Verlag
• Zitat: "Er lehnte sich vor und flüsterte verschwörerisch: "Aber bist du denn nicht mehr, du weißt schon, in mich verliebt?"" (S. 19)
• Inhalt:
Im dritten Band der Tiger-Saga ist Kelsey immer noch wie vor den Kopf gestoßen, weil ihr geliebter Ren sein Gedächtnis verloren hat und sich ausschließlich an sie, Kelsey, nicht mehr erinnern kann.
Ganz abgesehen davon gibt es schon den nächsten Hinweis, um die Tigerbrüder von ihrem Fluch zu lösen. Gefunden werden muss Durgas Halskette, bewacht von Drachen, die alle eine mehr oder minder schwierige Aufgabe an die Freunde stellen. Kelsey muss bei den neuen Abenteuern standhaft bleiben, und doch steht die Liebe viel zu oft zwischen ihr und den Brüdern...
• Meinung:
Wieder ein tolles Buch, was ich nur so verschlungen habe. Es war wieder mal eine einzigartige Koppelung von Abenteuer und Liebesdramen.
Die Charaktere der beiden Brüder, Kishan und Ren, haben sich nochmal mehr herauskristallisiert, obwohl ich von Kelsey dieses Mal ab und zu enttäuscht war, bzw. konnte ich mich mit ihr nicht mehr ganz so gut identifizieren. Kelsey strahlt keine Endgültigkeit mehr aus, sie entschied sich zwar im Laufe des Buches in Sachen Liebe sehr eindeutig, aber verbrachte dennoch sehr viel Zeit in der Nähe beider Brüder und es kam immer wieder zu neuen Komplikationen und Verwicklungen, sodass ich ihre Entscheidung(en) schon wieder hinterfragte. Ich wäre sowieso anscheinend in die Luft gegangen und hätte mich ganz anders verhalten... Auch die anderen Charaktere schienen Kelsey unentwegt anzuhimmeln, sowohl die Jungs als auch z.B. die Drachen. Sie ließen sich permanent von ihr beeinflussen, was mir nicht sehr realistisch erschien.
Dennoch war das Buch spannend, lustig und mitreißend. Auch die Entscheidungen und die Entwicklungen der einzelnen Charaktere sowie der Handlung haben mir sehr gut gefallen. So langsam zwingt das Buch einen dazu, sich zu polarisieren und für einen der beiden Brüder auszusprechen - wen sollte Kelsey wählen? Bleibt sie im nächsten Buch standhafter?
• Bewertung nach Punkten:
45 / 50 - Inhalt
30 / 30 - Schreibstil
15 / 20 - Charaktere
=> 90 / 100 Punkten
• Fazit: Wer es schon länger verfolgt, LESEN!
Mittwoch, 24. April 2013
Die Menschenleserin
• Titel: Die Menschenleserin
• Autor: Jeffery Deaver
• Verlag: blanvalet
• Zitat: ""Er hat gesagt, kein Polizist sei jemals so sehr in seinen Verstand vorgedrungen wie Sie. [...]" Bedrohungen müssen ausgeschalten werden." (S.529)
• Inhalt:
Kathryn Dance ist eine Kinesikexpertin und weiß wie man Leute am besten verhört. Sie kann mühelos Lügen enttarnen und prägt sich die Verhaltensweisen ihres Gegenübers schnell ein. In einem Verhör sitzt sie Daniel Pell gegenüber, der vor acht Jahren eine ganze Familie erstochen hat und nun anscheind ein weiteres Verbrechen kurz vor seiner Verhaftung damals begangen hat. Dance will ein Geständnis. Pell jedoch hat das alles geplant - es gelingt ihm die Flucht aus dem weniger bewachten Verhörraum.
Es beginnt eine nervenaufreibende Hetzjagd, bei denen die Ermittler Daniel Pell immer auf den Fersen bleiben, doch er ist ein Meister der Manipulation und Täuschung. Wird es Kathryn gelingen ihn zu fassen?
• Meinung:
Ein atemberaubendes und gut geschriebenes Buch, dem ich mich fast nicht mehr entreißen konnte.
Kathryn Dance steht als Mutter und brillantes Köpfchen an der Spitze des Romans und wurde, wie alle anderen Charaktere, sehr gut beschrieben. Schon am Anfang war es spannend "mit" Dance im Verhörraum zu sitzen und den Kriminellen zu analysieren. Ich habe viel über Lügen und Lügentypen erfahren, es kam auch alle sehr authentisch herüber.
Nach Pells Flucht ging es dann erst richtig los. Mit geschickten Wiederholungen, einprägsamen Phrasen und den tollen Hauptermittlern entstand ein roter Faden immer wieder durchbrochen durch Passagen aus Pells Sicht. Der Spannungsverlauf war sehr gut und packend. Die Ermittlungen waren super beschrieben und ließen mich nicht mehr los - was hatter er vor?
Kathryn Dance vermittelte raffinierte Tatsachen über die Kinesik und es kamen viele gute Dialoge vor. Auch Pells Sicht wurde eingehend beschrieben, wie er vorgeht. Ich fand es gab ein wenig zu viele (vor allem beschriebene) Morde, weil Pell schon ziemlich krankhaft war.
Am Anfang noch sehr hilfreich, später aber nervig, fand ich die kleinen Nebensätze zur Funktion der jeweiligen Figur. "Overby, der Chef des CBI" ah, der war das. Später dachte ich mir dann aber nur - ich weiß wer das ist!
Alles in allem aber ein spannendes und herausragendes Buch!
• Bewertung nach Punkten:
46 / 50 - Inhalt
30 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 96 / 100 Punkten
• Fazit: Wer packende Thriller mit Sinn liebt und den Schrecken aushält, sollte es lesen!
Donnerstag, 7. März 2013
Die Tochter der Pferdefrau
• Titel: Die Tochter der Pferdefrau
• Autor: Jutta Beyrichen
• Verlag: Knaur - Galeria Edition
• Inhalt:
2. Teil von "Die Pferdefrau" (muss man aber nicht gelesen haben).
Christine ist Tierärtzin in Irland und lebt mit ihrem Mann Dennis auf einem Gestüt, wo auch schwererziehbare oder behinderte Kinder mit Pferden therapiert werden. Eines Tages erhält Christine eine Nachricht, dass ein deutsches Mädchen ihre Mutter bei einem Autounfall verloren hat und das niemand so recht wisse wer sie ist, da keiner Deutsch spräche.
Christine nimmt Jessica unter ihre Fittiche und stößt anfangs nur auf Widerstand. Doch das deutsche Mädchen lernt bald wie wertvoll ihr der Hof ist und versucht zu helfen die vielen Probleme zu lösen...
• Meinung:
An sich ist das Buch sehr spannend und fließend, aber der Schreibstil enthält schon vereinzelt komische Formulierungen. Auch die Namen scheinen oft exotisch und nicht passend. Was mich am meisten an der Sprache gestört hat, war, dass völlig unterschiedliche Charaktere die gleichen, exotischen Ausdrücke/Wortwendungen benutzten. Die Handlung fand ich relativ gelungen und verständlich. Gut war, dass auch aus anderen "Sichten" geschrieben wurde und ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Auch das Ende erschien mir nicht zu kitschig und realistisch.
• Bewertung nach Punkten:
45 / 50 - Inhalt
10 / 30 - Schreibstil
15 / 20 - Charaktere
=> 70 / 100 Punkten
• Fazit: Kann man mal lesen...
Mittwoch, 20. Februar 2013
Dying for Beauty
--> Blogvorstellung
• Titel: Dying for Beauty
• Autor: Todd Strasser alisa Morton Rhue
• Verlag: Carlsen
• Zitat: ""Roman hat mir heute von drei Schülerinnen erzählt, die vermisst werden, und als ich vorhin ins Studio kam, habe ich mitbekommen, dass kurz vorher Polizisten da gewesen waren, die nach zwei Mädchen gefragt haben, die Dad fotografiert hat und die anscheinend spurlos verschwunden sind. Das kann eigentlich kaum ein Zufall sein, oder?"" (S.19)
• Inhalt:
Shelby führt ein ganz normales Leben, bis drei vermisste Mädchen mit ihrem Vater in Zusammenhang gebracht werden. Er hat alle drei Mädchen fotografiert und ihre Sedcards gemacht, meint aber, dass er sich nicht an sie erinnern kann und das sehr weit hergeholt ist, ihn zu verdächtigen...
Daran glaubt auch Shelby, doch merkwürdige und angsteinflößende E-Mails sowie weitere Indizien, die ahnen lassen, dass im Fotostudio ihres Vaters etwas faul ist, lassen sie stutzen...
• Meinung:
Wiedermal ein rasanter Thriller von Morton Rhue!
Das Cover ist relativ passend, aber nichts allzu Spektakuläres. Ich fand manches etwas weit hergeholt oder unrealistisch geschildert, aber dafür konnte ich mich gut in Shelby hineinversetzen. Der Spannungsaufbau war gut gelungen, sodass es wirklich spannend bis zum Schluss blieb.
Die Charaktere waren gut beschrieben, manche kamen mir aber etwas komisch, bzw. unglaubwürdig vor. Das Ende war ganz gut, aber nicht perfekt... Zum Schreibstil: Es gab viele gute Dialoge, ansonsten war er soweit in Ordnung und fließend.
Leider wurde nicht wirklich beschrieben, wie Shelby auf den Täter gekommen ist, was mich wirklich interessiert hätte.
• Bewertung nach Punkten:
35 / 50 - Inhalt
28 / 30 - Schreibstil
15 / 20 - Charaktere
=> 78 / 100 Punkten
• Fazit: Durch die Spannung wird es erst richtig interessant.
• Titel: Dying for Beauty
• Autor: Todd Strasser alisa Morton Rhue
• Verlag: Carlsen
• Zitat: ""Roman hat mir heute von drei Schülerinnen erzählt, die vermisst werden, und als ich vorhin ins Studio kam, habe ich mitbekommen, dass kurz vorher Polizisten da gewesen waren, die nach zwei Mädchen gefragt haben, die Dad fotografiert hat und die anscheinend spurlos verschwunden sind. Das kann eigentlich kaum ein Zufall sein, oder?"" (S.19)
• Inhalt:
Shelby führt ein ganz normales Leben, bis drei vermisste Mädchen mit ihrem Vater in Zusammenhang gebracht werden. Er hat alle drei Mädchen fotografiert und ihre Sedcards gemacht, meint aber, dass er sich nicht an sie erinnern kann und das sehr weit hergeholt ist, ihn zu verdächtigen...
Daran glaubt auch Shelby, doch merkwürdige und angsteinflößende E-Mails sowie weitere Indizien, die ahnen lassen, dass im Fotostudio ihres Vaters etwas faul ist, lassen sie stutzen...
• Meinung:
Wiedermal ein rasanter Thriller von Morton Rhue!
Das Cover ist relativ passend, aber nichts allzu Spektakuläres. Ich fand manches etwas weit hergeholt oder unrealistisch geschildert, aber dafür konnte ich mich gut in Shelby hineinversetzen. Der Spannungsaufbau war gut gelungen, sodass es wirklich spannend bis zum Schluss blieb.
Die Charaktere waren gut beschrieben, manche kamen mir aber etwas komisch, bzw. unglaubwürdig vor. Das Ende war ganz gut, aber nicht perfekt... Zum Schreibstil: Es gab viele gute Dialoge, ansonsten war er soweit in Ordnung und fließend.
Leider wurde nicht wirklich beschrieben, wie Shelby auf den Täter gekommen ist, was mich wirklich interessiert hätte.
• Bewertung nach Punkten:
35 / 50 - Inhalt
28 / 30 - Schreibstil
15 / 20 - Charaktere
=> 78 / 100 Punkten
• Fazit: Durch die Spannung wird es erst richtig interessant.
Montag, 11. Februar 2013
Auserkoren
Auserkoren
• Titel: Auserkoren
• Autor: Carol Lynch Williams
• Verlag: cbt
• Zitat:
"Ich hasse ihn.
Wie kann ich ihn heiraten?
Er ekelt mich an.
Ich muss einen Ausweg finden." (S.89)
• Inhalt:
• Autor: Carol Lynch Williams
• Verlag: cbt
• Zitat:
"Ich hasse ihn.
Wie kann ich ihn heiraten?
Er ekelt mich an.
Ich muss einen Ausweg finden." (S.89)
• Inhalt:
Kyra ist eine Erwählte. Sie lebt in einer Sekte, wo Männer mehrere Frauen haben, alle tiefstgläubig sind und völlig abgeschnitten von der Zivilisation leben. Doch in Kyra tobt ein Kampf - sie erkennt den Sinn ihres Lebens nicht. Sie rebelliert, wenn auch nur in Gedanken. Und dann gibt es da auch noch etliche Sünden, die sie begangen hat: Sie liest Bücher, sie ist verliebt und sie wünscht sich, der große Prophet wäre tot.
Doch dann wird verkündet, dass sie ihren Onkel heiraten soll, was Kyra noch mehr rebellieren und widersprechen lässt. Bis schließlich jegliche Situation eskaliert...
• Meinung:
Doch dann wird verkündet, dass sie ihren Onkel heiraten soll, was Kyra noch mehr rebellieren und widersprechen lässt. Bis schließlich jegliche Situation eskaliert...
• Meinung:
Ein sehr interessantes, aber auch krasses Buch. Widerwillig musste ich Kyra durch ihren nicht endenden Teufelskreis folgen und litt mit ihr. Unvorstellbar für uns, dass sie sich um etliche Geschwister kümmern muss, nicht lesen und das Gelände nicht verlassen darf. Jegliche Sitten in dieser Sekte sind beinahe abartig. Dennoch ein sehr interessantes Thema, was hier aufgezeigt wird und zum Nachdenken anregt. An einigen Stellen ist es auch sehr traurig und brutal...
Das Cover finde ich relativ einfach gehalten, zwar passend, aber eher etwas aussagelos. Der Schreibstil ist relativ normal, aber sehr persönlich und bringt gut Emotionen rüber. Die Autorin brachte viele Gedanken und Wiederholungen mit ein, um Kyras Gefühle zu unterstreichen.
Da in der Sekte, bzw. in Kyras Familie, viele Menschen leben, spielte nicht jeder Charakter eine Rolle, aber die, die es taten, wurden gut beschrieben, wenn auch nicht durch genannte Charakterzüge, sondern durch aufgezeigt Handlungen und Handlungsmuster.
Das Ende schafft ein wenig Frieden, hätte aber ruhig mehr über Kyras weiteren Weg sagen können, es war aber schon passend, besser als ein kitschiges Happy End.
• Bewertung nach Punkten:
40 / 50 - Inhalt
28 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 88 / 100 Punkten
• Fazit: Um seinen Horizont zu erweitern und emotional zu werden!
Da in der Sekte, bzw. in Kyras Familie, viele Menschen leben, spielte nicht jeder Charakter eine Rolle, aber die, die es taten, wurden gut beschrieben, wenn auch nicht durch genannte Charakterzüge, sondern durch aufgezeigt Handlungen und Handlungsmuster.
Das Ende schafft ein wenig Frieden, hätte aber ruhig mehr über Kyras weiteren Weg sagen können, es war aber schon passend, besser als ein kitschiges Happy End.
• Bewertung nach Punkten:
40 / 50 - Inhalt
28 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 88 / 100 Punkten
• Fazit: Um seinen Horizont zu erweitern und emotional zu werden!
Samstag, 9. Februar 2013
Eine wie Alaska
• Titel: Eine wie Alaska
• Autor: John Green
• Verlag: dtv
• Zitat: ""Ach, richtig. Alaska, das ist Pummel. Pummel kennt letzte Worte. Pummel, das ist Alaska. Im Sommer hat einer ihren Busen gehupt." Mit ausgestreckter Hand kam sie auf mich zu, dann musterte sie mich kurz von oben bis unten und zog mir die Hose runter." (S. 23)
• Inhalt:
Miles führt ein Leben ohne Freunde und ohne Besonderes. Doch dann wechselt er auf das Internat Culver Creek, wo er sich auf die Suche nach dem "großen Vielleicht" begibt. Er teilt sich das Zimmer mit Chip, der Colonel genannt. Der Colonel benennt ihn prompt in Pummel um.
Dann lernt er den Rest der Clique kennen; allen voran Alaska. Miles kann sich gar nicht genug an ihr satt sehen und bei ihr sein. Sie ist etwas Besonderes. Alaska ist die Zigarettenverkäuferin schlechthin unter den Schülern, sie trinkt und raucht viel, hat aber andererseits ihr ganzes Zimmer voller Bücher. Bücher von Autoren, von denen Miles zum größten Teil die letzten Worte kennt. Denn er sammelt die letzten Worte von berühmten Personen. So treffen zwar zwei Welten, aber auch zwei besondere Menschen aufeinander, zwischen denen sofort ein Funken entsteht. Doch Alaska ist vergeben. Und sie ist sehr schwierig.
• Meinung:
John Green hat einfach das Talent solche tollen Bücher zu schreiben. Und dafür danke ihm Gott! Ich liebe seinen Schreibstil einfach, der fließend und besonders zugleich ist. Er unterstützt die Charaktere und leitet einen ohne Umschweife durch den Roman.
Das Cover finde ich nicht so passend, dafür ist die Kapitelbenennung umso interessanter. Die Aussagen wie "Achtundvierzig Tage davor" erzeugen eine gewisse Spannung - was passiert denn in 48 Tagen?
Es gibt einige träge Passagen, über die ich aber leicht hinweggekommen bin und wenn erst einmal wieder anfängt weiterzulesen, ist es schwer, wieder aufzuhören.
Besonders gut haben mir die ausdrucksstarken und einzigartigen Charaktere gefallen. Jeder ein Original für sich und vor allem ist Miles als Held der Geschichte kein braungebrannter Sunny-Boy/Superheld, sondern ein schlaksiger, dünner Kerl.
Das Buch ist realistisch, witzig und hat auch viele philosophische Anreize, was mir alles sehr gefallen hat. Es ist emotional und auch manchmal traurig, was aber irgendwie passte und dazugehörte.
Ich bin wiedermal schwer beeindruckt!
• Bewertung nach Punkten:
47 / 50 - Inhalt
30 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 97 / 100 Punkten
• Fazit: Lies es einfach!
Donnerstag, 17. Januar 2013
Verspäteter Kinotipp
Jesus liebt mich
Ein deutscher lustiger und authentischer Film, der vieles übertifft.
Die Schauspieler haben mich restlos überzeugt und ich bin immer wieder begeistert von dem typischen deutschen Chaos und der Verrücktheit im Film. Verkorkste Familie, verrücktes Leben. Das dann jedoch der Messias vor der Tür steht und Gabriel auf der Erde wohnt, ist eine ganz andere Sache.
Sehr lustig und gut gemacht, mit passenden Schauspielern und einer tollen Handlung.
UNBEDINGT ANGUCKEN !!!
Sonntag, 13. Januar 2013
Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
• Titel: Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
• Autor: C. C. Hunter
• Verlag: Fischer FJB
• Zitat: "Holiday ließ ihre Finger über die Akten gleiten. "Jeder hier wurde um Mitternacht geboren" Kylies Herz schlug schneller." (S. 75)
• Inhalt:
In Kylies Leben läuft im Moment alles schief: Nachts quälen sie Angstattacken und tagsüber muss sie sich mit ihrer gefühlskalten Mutter, der Scheidung ihrer Eltern und einem Soldaten, den niemand außer ihr sieht, auseinandersetzen. Zu allem Übel schickt ihre Mutter sie dann auch noch in ein Sommercamp mit lauter Freaks.
Doch dann erfährt sie, dass sie eine übernatürliche Gabe hat. Dass Fantasywesen existieren. Sie trifft einen alten Bekannten, der ihr Angst einjagt. Und dann gibt es da auch noch ihren Exfreund Trey, der wieder zu ihr zurück will. Und neben ihren Mitbewohnerinnen, die sich als Vampir und Hexe entpuppen, lässt auch noch Derek ihr Herz schneller schlagen.
• Meinung:
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich den Anfang als etwas langweilig empfand und der Schreibstil oft sehr unausgereift wirkte, haben mich die Charaktere doch sehr berührt und ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil.
Es ist keine hohe Literatur, sondern viel mehr einfach und flüssig zu lesen. Ich wurde in eine neue Welt eingesogen und begleitete Kylie durch diverse Liebesdramen und Schockmomente. Leider waren mir die Charaktere nicht ausführlich genug beschrieben, dafür war ihr Verhalten sehr gut beschrieben, sodass ich gut Schlussfolgerungen daraus ziehen konnte. Manchmal wurde das Offensichtliche nochmal wiederholt, was unnötig war, da ich sofort wusste, wie sich z.B. Kylie gerade fühlte. Der enthaltene Humor an den witzigen Stellen fand ich sehr lustig und passend.
Das Ende ist abgerundet, lässt aber gut Spielraum für den nächsten Teil. Das Cover finde ich eher unpassend, das ich mir Kylie anders vorgestellt habe und mit dem Baum auf dem Cover auch nicht viel verbinde. Dennoch gelang es der Autorin gut an vielen Momenten Spannun aufzubauen!
• Bewertung nach Punkten:
47 / 50 - Inhalt
20 / 30 - Schreibstil
17 / 20 - Charaktere
=> 84 / 100 Punkten
• Fazit: Schnell zu lesen und gut gemacht.
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Beste Filme des Jahres 2012
Unter etlichen Rezensionen habe ich die SECHS BESTEN FILME gefunden :)
Der Vorname
100 Punkte
"Der Vorname" ist ein französischer Film, den ich nur empfehlen kann. Schaut ihn euch an!
-> There
The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
99 Punkte
Ein sehr realer und gelungener Film, der mitten aus dem Leben gegriffen zu sein scheint.
-> There
Drachenläufer
98 Punkte
Es geht absolut ans Herz und ist etwas für jedermann. Muss man mal geguckt haben!
-> There
Pan's Labyrinth
97 Punkte
Ein sehr interessanter Film, der einen zum Staunen und Weinen bringt.
-> There
Lost in Translation
97 Punkte
Ein toller, sinnlicher Film fürs Herz. Einzigartig gut!
-> There
Friendship
97 Punkte
Besonders gute Arbeit haben vor allem die Schauspieler geleistet.
-> There
Außerdem:
- Ziemlich beste Freunde
- Tribute von Panem
- Ruf der Wale
- Breaking Dawn 2
- Abbite
- Jesus liebt mich
Der Vorname
100 Punkte
"Der Vorname" ist ein französischer Film, den ich nur empfehlen kann. Schaut ihn euch an!
-> There
The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
99 Punkte
Ein sehr realer und gelungener Film, der mitten aus dem Leben gegriffen zu sein scheint.
-> There
Drachenläufer
98 Punkte
Es geht absolut ans Herz und ist etwas für jedermann. Muss man mal geguckt haben!
-> There
Pan's Labyrinth
97 Punkte
Ein sehr interessanter Film, der einen zum Staunen und Weinen bringt.
-> There
Lost in Translation
97 Punkte
Ein toller, sinnlicher Film fürs Herz. Einzigartig gut!
-> There
Friendship
97 Punkte
Besonders gute Arbeit haben vor allem die Schauspieler geleistet.
-> There
Außerdem:
- Ziemlich beste Freunde
- Tribute von Panem
- Ruf der Wale
- Breaking Dawn 2
- Abbite
- Jesus liebt mich
Samstag, 15. Dezember 2012
Beste Bücher des Jahres 2012
Unter den 27 Rezensionen, die ich dieses Jahr verfasst habe, gibt es
FÜNF BEST BOOKS:
100 Punkte
Ein Buch der besonderen Art, das nicht einfach dahergeschrieben ist, sondern eine unglaubliche Tiefe hat, die einen mit Wucht umhauen und auf der nächste Seite sehr berühren kann!
There
100 Punkte
Ein Lese-Muss!
Ja, das gesamte Buch ist sowohl emotional, als auch spannend (und natürlich reich an witzigen Dialogen ;D).
There
100 Punkte
Ich habe ein neues Lieblingsbuch entdeckt. Ein gelungener Thriller, der einen süchtig macht!
There
97 Punkte
Eine unglaubliche Reise in die faszinierende Tiefsee.
Ein Wahnsinnsbuch! Die beiden Autoren haben eine Mischung aus Science-Fiction und Realität geschildert zusammen mit viel Spannung, Faszination und Liebe.
There
97 Punkte
Ein Buch, was sich zu lesen lohnt.
Wow. Um ehrlich zu sein, habe ich vorher kaum einen Krimi gelesen und dieser hat mich wirklich überzeugt. Besonders schön fand ich, dass der Titel direkten Bezug auf die Handlung nimmt und deshalb sehr passend ist.
There
Dienstag, 11. Dezember 2012
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
• Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
• Autor: John Green
• Verlag: Carl Hanser Verlag
• Zitat: ""Du hast nicht mal meine Telefonnummer", entgegnete er.
"Ich habe den dringenden Verdacht, dass du sie mir in das Buch geschrieben hast."
Jetzt lächelte er wieder das alberne Lächeln. "Und du sagst, wir würden uns nicht kennen."" (S.39)
• Inhalt:
Hazel Grace leidet an Krebs, weshalb ihre Lunge schwach und an einen Sauerstoffwagen gefesselt ist. Trotzdem geht sie zur Uni und schließlich auch zur einer Selbsthilfegruppe bei der sie Augustus Waters kennenlernt. Auch er hatte mal Krebs, der ihm ein Bein nahm.
Sie lesen gegenseitig ihre Lieblingsbücher und Gus ist gefesselt von Hazels Lieblingsbuch "Ein herrschaftliches Leiden". Doch das Ende des Buches ist eine bittere Enttäuschung. Die einzige Möglichkeit den weiteren Lebensweg der Charaktere zu erfahren ist nach Amsterdam zu fahren und Peter Van Houten, den Autor, zu suchen.
Aber beide müssen lernen, dass die Welt eben keine Wunscherfüllmaschine ist....
• Meinung:
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein einzigartiges Buch mit viel Tiefsinn. Es wimmelt nur so von tollen, herzergreifenden, aber auch wahnsinnig witzigen Momenten. Auch der Hang zu Metaphern, Symbolen und philosophischen Fragestellungen hat mir sehr gefallen.
Es ist, wie auch im Klappentext steht, kein typisches "Krebs-Buch". Man sitzt keinesfalls die ganze Zeit weinend in der Ecke, kopfschüttelnd und sagt "Die armen Krebskinder." Das Buch gewährt einen (kleinen) Blick in Hazel Graces Seele, sodass man sich in sie hineinversetzen kann, soweit das möglich ist. An sich wirkt Hazel sehr authentisch und ehrlich, trotz einigen Meinungsänderungen. Ich konnte gut mir ihr mitfühlen und sie verstehen.
Augustus ist ein sehr besonderer Charakter, was mich so an ihm fasziniert. Er ist nicht der Surferboy, der plötzlich Krebs bekam. Viel mehr ist er ein außergewöhnlicher Junge mit einem außergewöhnlichen Humor, der Basketball trotz großer Erfolge hasst und mit dem man stundenlang diskutieren, aber auch wunderbar zusammen schweigen kann.
Die anderen Nebenfiguren wurden genauso gut beschrieben!
Besonders aufgefallen ist mir, dass viele Situationen vordergründig gar nicht schlimm wirken, aber im Hintergrund und bei näherem Betrachten immer wieder die schmerzliche Wahrheit herauskommt, was ich gut fand. Dennoch war es erstaunlich wie witzig und offen die beiden Protagonisten waren, die Dialoge eine wahre Pracht!
Bei anderen Büchern rege ich mich manchmal auf, wenn irgendetwas passiert, eine Wende kommt, doch in diesem Buch schien alles mit dazuzugehören, Gutes wie Schlechtes. Ich kann jetzt schon vorweg sagen, dass es traurig wird, in welchem Ausmaß müsst ihr selbst lesen ;-)
Der Schreibstil war passend und war aufregend zu lesen, auf seine spezielle Art und Weise. Auch kleine Zeitsprünge fande ich nicht schlimm. Das Buch lehrt einen sein Leben besser zu nutzen. Ich finde, es gibt wirklich viele schlimme Dinge auf der Welt und viele schlimme Krankheiten, doch nach dem Lesen dieses Buches ist mir klar geworden, dass viele Krankheiten lange nicht so schlimm sind oder so schlimm wirken wie einige Krankheiten, bzw. Krebs, die im Buch beschrieben werden.
• Bewertung nach Punkten:
50 / 50 - Inhalt
30 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 100 / 100 Punkten
• Fazit: Ein Buch der besonderen Art, das nicht einfach dahergeschrieben ist, sondern eine unglaubliche Tiefe hat, die einen mit Wucht umhauen und auf der nächste Seite sehr berühren kann!
Dienstag, 20. November 2012
Filmtipp: Extrem laut & unglaublich nah
Extremly loud & incredibly close
Habe diesen Film gesehen. Wollte ihn euch nur empfehlen, kann den schlecht bewerten, kann schlecht sagen wie viel Punkte ich geben würde...
Ich finde ihn einfach toll gemacht mit einem klasse Hauptdarsteller. Sehr einzigartig!
Habe mir vorgenommen auch das Buch dazu zu lesen (;
http://www.youtube.com/watch?v=eVXD5_S8qAk
"Der zehnjährige Oskar (Thomas Horn) hat seinen Vater (Tom Hanks) bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center vom 11. September verloren. Während sich seine trauernde Mutter (Sandra Bullock) immer mehr verschließt, begibt sich Oskar auf eine katharsische Reise, um zu lernen, mit dem Verlust zu leben. Der Junge weigert sich hartnäckig an das zu glauben, was er nicht mit eigenen Augen sehen kann. Auf der Suche nach Informationen über eine Schlüsselbox, die er im Schrank seines Vaters gefunden hat, landet Oskar schließlich in New York und trifft dabei eine Reihe von Menschen, die alle auf ihre Weise mit ihrem Verlust umgehen müssen." (Klick)
Habt ihr irgenwelche Vorschläge zu weihnachtlichen Posts? Soll ich euch irgendein Rezept vorstellen?!
Ich werde mir schon was überlegen, aber schreibt in die Kommentare was euch einfällt !
LG,
EveDeFun
Sonntag, 4. November 2012
Ascheherz
• Titel: Ascheherz
• Autor: Nina Blazon
• Verlag: cbt
• Zitat: ""Zorya", wiederholte sie. Das Wort schmeckte nach Heimat und nach einer längst vergessenen Zeit voller Geborgenheit." (S.272)
• Inhalt:
Summer weiß nicht wer sie wirklich ist, denn sie hat alles vergessen als sie vor einiger Zeit in den Trümmern eines Hauses gefunden wurde.
Doch schließlich erfährt sie, dass sie eigentlich eine Zorya, eine Todesbotin, ist. Vor mehr als zweihundert Jahren wurde sie jedoch verführt. Ein Mann überzeugte sie davon, ihm nicht den Todeskuss zu geben. Doch niemand wusste, dass dieser Mann nach der Macht über Leben und Tod strebte. Summer kann ihre Wurzeln nur schwer akzeptieren, viel mehr fühlt sie sich zu den Menschen hingezogen. Und schließlich gibt es auch noch einen Mann, an den sie sich immer wieder erinnert...
• Meinung:
Ascheherz beinhaltet eine wundervolle Idee, die auf "Faunblut" aufbaut. Es gibt jedoch nur einzelne Nebenfiguren, die erneut auftauchen. Die Geschichte an sich mochte ich und hat auch zu der Welt und den Umständen gepasst. Sie war nicht übertrieben oder unpassend.
Zu allererst habe ich einige Fehler in der Rechtschreibung oder Zeichensetzung entdeckt, was mich schon störte. Der Schreibstil war ansonsten sehr gut, obwohl es manchmal sehr viele eingebaute Nebensätze gab.
Leider gestaltete sich der Anfang des Romans als eher langweilig und schleppend. Es passierte noch nicht so viel und die Spannung fehlte. Nach und nach konnte ich mich jedoch in die Geschichte von Summer vertiefen und desto mehr Charaktere auftauchten, umso mehr packte es mich.
Summer wirkte auf mich einerseits oft sehr entschlossen, aber oft auch unsicher. Sie schwebte immer wieder zwischen verschiedenen Charakteren - einer starken, wilden Summer, einer stolzen, aufbrausenden Summer, die der Zorya glich, die sie ja eigentlich wirklich war. Dennoch konnte ich manche ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass die Jägerin Moira wieder auftauchte und Summer auch tatkräftig unterstützte. Ihr Charakter ist einfach heldenhaft, sie erscheint sehr weise. Auch die anderen Figuren von Summers Freunden und den im Buch vorkommenden Männern waren gut beschrieben.
Es gab viele neue Wendungen und Erkenntnisse im Roman, aber im Hintergrund schien es immer eine Basis zu geben: Summer und ihre Erinnerungen, die nach und nach wiederkehrten. Hier fand ich auch wieder gut, dass Summer nicht als die mutige Göttin, die die Gesamtheit der Zorya und Menschen rettete, dargestellt wurde.
Der Titel passt dieses Mal etwas besser, als zuvor bei "Faunblut" und auch das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Das Ende hat mir wieder sehr gefallen und ist mir auch sehr nahe gegangen.
• Bewertung nach Punkten:
45 / 50 - Inhalt
23 / 30 - Schreibstil
15 / 20 - Charaktere
=> 83 / 100 Punkten
• Fazit: Ein Buch mit Steigerung.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Faunblut
• Titel: Faunblut
• Autor: Nina Blazon
• Verlag: cbt Fantasy
• Zitat: " Die Jade in den Wellen hob eine Hand und winkte ihr zu. Das war auch etwas, was sie Jakub verschwieg: Spiegelbilder winkten nicht, aber Jades Bild bewegte sich von Zeit zu Zeit, schnitt Grimassen der lachte, wenn Jade traurig war. " (S.46)
• Inhalt:
Jade Livonius lebt in einer Stadt in der Lady Mar regiert. Die Lady ist gegen die Echos, schaurige und bösartige Kreaturen, und trinkt Wein mit Asche. Schon in letzter Zeit gab es Unruhe in der Stadt. Immer mehr Jäger sind unterwegs, Echos tauchen auf und die Rebellen wollen den Winterprinzen befreien um Lady Mar zu stürzen.
Nach einer verstörenden Begegnung mit zwei Echos, die ganz und gar nicht bösartig wirkten, quartieren sich dann auch noch zwei fremde Nordländer in Jades Haus, einem Hotel, ein. Sie bringen gefährliche Tiere mit und der jüngere Nordländer Faun zieht Jade beinahe magisch an. Nebenbei erfährt sie immer mehr über die Lady und auch über die Echos, bis sie schließlich das größer aller Rätsel löst.
• Meinung:
Nina Blazon versetzte mich in eine rebellische Fanatasystadt in der es nur so von Gefahren wimmelt. Die Namen der Charaktere sowieso die Charaktere selbst sind sehr gut ausgefeilt und interessant. Einige Reaktionen der Figuren schienen jedoch manchmal nicht ganz ausgereift.
Mir gefiel besonders, dass es auch Probleme gab und nichts perfekt war, d.h. die Protagonistin Jade war keine Heldin, die die Stadt auf einem Alleingang befreit, sondern viel mehr eine, die auch eigene Probleme hat und für ihr Ziel auch Hilfe benötigt.
Etwas klischeehaft fand ich, dass Fauns "Gefährte" sich als SPOILER: Wolf entpuppt. Auch der Titel passt nicht hundertprozentig, wie ich finde.
Es gab einen guten Spannungsaufbau und -verlauf mit vielen Geheimnissen und Rätsel. Der Roman war abwechslungsreich und auch das Ende hat mir gefallen. Mir fehlte etwas an Humor, aber die Handlung, bzw. die Idee zum Buch finde ich schon an sich echt klasse!
Der Schreibstil ist einfach und anschaulich.
Alles in allem finde ich, dass das Buch mit seinen Charakteren und seiner Geschichte sehr gut punkten kann!
• Bewertung nach Punkten:
48 / 50 - Inhalt
27 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 95 / 100 Punkten
• Fazit: Ein Fantasyroman mit viel Leidenschaft und Gefahr!
Dienstag, 16. Oktober 2012
Dschungelkind
Dschungelkind - Duo: Buch & Film
• Titel: Dschungelkind
• Autor: Sabine Kuegler
• Inhalt:
Sabine wächst mit zwei verschiedenen Kulturen auf. Ihre Familie kommt aus Deutschland, aber ihre Kindheit verbringt sie im tiefsten Dschungel von West-Papua bei dem Fayu-Stamm. Ihr Vater ist Sprachforscher und hat den Stamm entdeckt. Hier wird die Familie mit eigenartigen Todes- und Kriegsritualen konfrontiert. Doch schnell lernt die naturliebende Sabine ihre neue Heimat zu schätzen. Sie findet neue Freunde bei den Fayu und passt sich deren Leben an. Die Familie besteht viele Abenteuer und immer wieder hängen Fragen über das Leben und Überleben im Raum. Schließlich kehrt Sabine zurück nach Deutschland, doch sie merkt schnell, dass sie sich dort nicht wohl fühlt. Gehört sie wirklich in den Dschungel?
• Meinung:
Sowohl Buch als auch Film haben mich beinahe restlos überzeugt. Sabine Kuegler erzählt ihre Geschichte sehr überzeugend und es ist spannend in ihre Kindheit einzutauchen. Durch sie bekommen wir einen Einblick in das Dschungelleben, wo ganz andere Regeln und Grundsätze herrschen. Auch die daraus entstehenden Konflikte werden aufgeworfen. Es ist die nackte Wahrheit, wie das Leben im Dschungel eben ist. Und das muss leider eben auch Sabine erkennen....
http://www.youtube.com/watch?v=pXLk5nWlaS0
http://www.youtube.com/watch?v=YiURqGnClZU&feature=related
Samstag, 6. Oktober 2012
Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten
• Titel: Smaragdgrün
• Autor: Kerstin Gier
• Verlag: Arena
• Zitat: ""Hier steht am Rand: Sobald ich das Elixier besitze, muss sie sterben!"" (S.325)
• Inhalt:
Der letzte Teil von der Zeitreisentrilogie.
Gwendolyn kommt nun endlich hinter das Geheimnis der Geheimen Loge der Zeitreisenden. Der Graf von Saint Germain entpuppt sich tatsächlich als Bösewicht und nicht nur einmal schwebt Gwendolyn in Lebensgefahr. Neben all den Abenteuern und Rätseln wird auch noch das Geheimnis ihrer Geburt aufgeklärt, was für sie einen ordentlichen Schock bedeutet. Und was ist nun eigentlich mit Gideon?
• Meinung:
Ein ganz schöner Schinken ist das, den ich, zugegebenermaßen, nicht so zügig durchgelesen habe wie Teil 1 oder Teil 2.
Überglücklich war ich jedoch, als endlich einmal alle Geheimnisse gelüftet worden sind. Der Humor von Kerstin Gier war wieder unschlagbar und sehr amüsant. Die Charaktere wurden weitergeführt von den ersten Büchern und wie mir schien, sogar noch näher beschrieben. Ich konnte wieder gut mit Gwendolyn mitfühlen und habe auch alles gut verstanden, auch wenn es manchmal ganz schön verwirrend war. Es wurden wieder viele neue Erkenntnisse gemacht und mehrere Pläne entwickelt, was mir zu viel vorkam. Dann gab es auch einige kitschig-angehauchte Stellen, die ich aber gut "ertragen" konnte!
Der Schreibstil ist ein weitere Pluspunkt, denn er ist leicht und passt wunderbar zu Gwendolyn. Es gab die ein oder andere Überraschung und Kehrtwende im Buch, die mich einerseits natürlich geschockt, aber auch irgendwie dazu gehört haben. Das Ende war gut gewählt und nicht zu kitschig, Spannung gab es neben viel Humor eigentlich auch immer. Den Titel fand ich ebenfalls passend und das Cover wurde ja beibehalten.
• Bewertung nach Punkten:
43 / 50 - Inhalt
30 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 93 / 100 Punkten
• Fazit: Empfehlenswert und lustig.
Freitag, 28. September 2012
Vergiss dein nicht
Vergiss dein nicht
• Titel: Vergiss dein nicht
• Autor: Cat Clarke
• Verlag: lübbe paperback
• Zitat: "Ich weiß nicht mal, wo ich anfangen soll. Vielleicht am Anfang, das erscheint mir so gut wie alles andere." (S.28)
• Inhalt:
Graces Leben scheint ein völliges Chaos.
Sie hat Sal, ihre beste Freundin. Und Nat, ihren Freund. Aber irgendwie gerät alles außer Kontrolle. Sal ist schwanger, will aber nicht sagen von wem. Dazu kommt das Ritzen. Dazu kommt ihr Vater, der einen Unfall hatte und tot ist. Doch war es wirklich nur ein Unfall?
Grace versinkt immer mehr im Alkohol und in Depressionen. Schließlich will sie sich umbringen, doch da taucht Ethan auf - ihr ganz persönlicher, geheimnissvoller und düsterer Traummann. Er entführt sie und nun sitzt sie in einem weißen Raum bekleidet mit einem weißen Schalfanzug und soll alles aufschreiben. Ob ihr das gelingen wird?
• Meinung:
Es ist ein Buch der speziellen Art. Und ich liebe es dafür.
Grace wird sehr ausführlich und detailliert beschrieben. Sie erzählte von ihrem Leben, von all den Situationen und den vielen Tiefpunkten bishin zum Wendepunkt ihrer Geschichte, der ihr den letzten Rest gab. Man merkt immer mehr, dass sie Probleme hat und nicht immer genau weiß, wie sie sich richtig verhalten soll. Trotzdem habe ich sie sehr lieb gewonnen.
Auch Sal und Nat wurden ausreichend beschrieben und als all die Geheimnisse aufhörten und alles aufgedeckt wurde, war ich trotz allem überrascht und leidete mit Grace mit.
Der Schreibstil ist anfangs noch sehr der Situation angepasst, also eher ein Tagebuchstil. Später finde ich etwas uneralistisch, dass Grace ganze Dialoge wortwörtlich aufschreibt, obwohl sie ja in diesem Raum sitzt und gerade in diesem Moment alles nur durch Erinnerungen niederschreibt. Dennoch gefiel mir der Schreibstil, der sich ihrem Charakter anpasste.
Das Ende hat mich umgehauen. Sowohl positiv als auch negativ. Es bleibt einiges offen und man kann es sich nur zusammenreimen. Es hörte plötzlich so abrupt auf und ich brauchte ehrlich einige Tage um all das zu verstehen. Es war auf Anhieb schwer zu verkraften, dass nun alles anders war...
• Bewertung nach Punkten:
45 / 50 - Inhalt
28 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 93 / 100 Punkten
• Fazit: Ein wirklich besonderes Buch, dass man gelesen haben muss!
Freitag, 21. September 2012
Mittwoch, 19. September 2012
Tote Mädchen lügen nicht
Tote Mädchen lügen nicht• Titel: Tote Mächden lügen nicht
• Autor: Jay Asher
• Verlag: cbt
• Zitat: "Ich hoffe, ihr seid bereit, denn ich will euch die Geschichte meines Lebens erzählen. Genauer gesagt, warum mein Leben ein Ende fand." (S.11)
• Inhalt:
Hannah Baker nahm sich das Leben. Doch davor nahm sie ihre Geschichte auf Kassetten auf, um diese dann denjenigen zu schicken, die eine Mitschuld an ihrem Tod trugen.
So erreicht das Paket auch Clay Jensen. Er hatte sie auf einer Party kurz vor ihrem Tod geküsst und die beiden waren sich näher gekommen.
Zusammen mit dem Leser verfolgt Clay gespannt und schockiert die Kassetten auf denen die unterschiedlichsten Personen aufgelistet sind - Freunde, Feinde und andere Personen von Hannah.
Doch was hat Clay mit der ganzen Sache zu tun?
• Meinung:
Ja, ich habe es endlich geschafft, dieses Buch zu lesen!
Um ehrlich zu sein, hat es mich jetzt nicht so umgehauen, wie ich es gedacht hätte. Der Anfang war für mich eher langweilig und ich war nicht gut auf das Buch zu sprechen, was vielleicht daran lag, dass meine Erwartungen anders waren. Dennoch wurde es dann zunehmend spannend, packend und emotional.
Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und man erfährt natürlich sehr viel und ausführlich über die vorkommenden Personen. Zusammen mit Clay habe ich versucht den Charakter und das Verhalten von Hannah zu verstehen...
Etwas störend fand ich die ganzen Stellen, wo beschrieben wurde, was Clay gerade macht. Meistens setzte sich das aus sinnlosem Zeug zusammen und ich glaube, sowohl Clay als auch ich wollten viel lieber wissen, was Hannah gerade sagte.
Das Ende fand ich ganz in Ordnung, aber nicht überwältigend.
Aber natürlich muss ich, alles in allem sagen, dass es ein relativ gutes Buch war, was mich nach der Hälfte auch richtig packte und mich in die ein oder andere emotionale Szene mit reinzog.
• Bewertung nach Punkten:
35 / 50 - Inhalt
25 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 83 / 100 Punkten
• Fazit: Ein Buch, was dich ab einem gewissen Punkt sicherlich packen wird!
Donnerstag, 13. September 2012
Das Skript
DAS SKRIPT
• Titel: Das Skript
• Autor: Arno Strobel
• Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
• Zitat: ""Also, es ist vielleicht ziemlich weit hergeholt, aber diese Geschichte mit den Zahlen und der Haut - ich habe mal einen Krimi gelesen, in dem es um solche Mordfälle ging."" (S.48)
• Inhalt:
Stephan Erdmann und Andrea Mathiessen sind Mitglieder der BAO Heike Kleenkamp. Die beiden untersuchen das Verschwinden der Tochter der Hamburger Allgemeinen Tageszeitung. Schon bald wird klar, dass ein rätselhaftes Päckchen an die Studentin Nina Hartmann etwas mit dem Fall zu tun hat, denn ihr wurde ein Stück menschliche Haut zugeschickt, auf der der Anfang eines Romanes steht. Nach einer DNA-Analyse wird klar, dass die Haut von Heike Kleenkamp stammt. Und genau diese absurde Idee, seinen Roman auf der Haut von verschiedenen Frauen zu veröffentlichen um ihn bekannt zu machen, kommt in dem Buch von Christoph Jahn vor.
• Meinung:
Ein Psychothriller für den man starke Nerven braucht, denn es gibt auch Kapitel in denen aus Opfer-Sicht geschrieben wird, was das Ganze aber noch spannender macht!
Die Idee über einen Roman im Roman zu schreiben, finde ich sehr interessant und gut gewählt. Jegliche Charaktere wurden gut und realistisch dargestellt, d.h. sowohl die ermittelnden Komissare sowie sämtliche zwiespältige Verdächtige. Zwar haben kaum welche der Figuren eine sichtbare Entwicklung gemacht, aber das war zweitranging. Es war, wie bei fast jedem Krimi, spannend, mitzuraten, wer der Täter sein könnte. Bei der finalen Aufdeckung des Täters war ich dann zwar schon überrascht, aber ich fand, es fehlte ein richtiger "Kick"...
Der Schreibstil war gut und mit vielen passenden Beschreibungen bestückt. Es waren oft viele gelungene Dialoge enthalten und es gab auch manchmal sehr humorvolle Stellen, andererseits auch oft keine. Einige Passagen waren etwas langatmig oder unpassend, was aber nur sehr selten vorkam.
Alles in allem finde ich es einen recht gutes Buch, vor allem mit einer spannenden Idee!
• Bewertung nach Punkten:
37 / 50 - Inhalt
20 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 77 / 100 Punkten
• Fazit: Ein gelungenes Buch, dass dein Herz schneller schlagen lässt!
• Titel: Das Skript
• Autor: Arno Strobel
• Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
• Zitat: ""Also, es ist vielleicht ziemlich weit hergeholt, aber diese Geschichte mit den Zahlen und der Haut - ich habe mal einen Krimi gelesen, in dem es um solche Mordfälle ging."" (S.48)
• Inhalt:
Stephan Erdmann und Andrea Mathiessen sind Mitglieder der BAO Heike Kleenkamp. Die beiden untersuchen das Verschwinden der Tochter der Hamburger Allgemeinen Tageszeitung. Schon bald wird klar, dass ein rätselhaftes Päckchen an die Studentin Nina Hartmann etwas mit dem Fall zu tun hat, denn ihr wurde ein Stück menschliche Haut zugeschickt, auf der der Anfang eines Romanes steht. Nach einer DNA-Analyse wird klar, dass die Haut von Heike Kleenkamp stammt. Und genau diese absurde Idee, seinen Roman auf der Haut von verschiedenen Frauen zu veröffentlichen um ihn bekannt zu machen, kommt in dem Buch von Christoph Jahn vor.
• Meinung:
Ein Psychothriller für den man starke Nerven braucht, denn es gibt auch Kapitel in denen aus Opfer-Sicht geschrieben wird, was das Ganze aber noch spannender macht!
Die Idee über einen Roman im Roman zu schreiben, finde ich sehr interessant und gut gewählt. Jegliche Charaktere wurden gut und realistisch dargestellt, d.h. sowohl die ermittelnden Komissare sowie sämtliche zwiespältige Verdächtige. Zwar haben kaum welche der Figuren eine sichtbare Entwicklung gemacht, aber das war zweitranging. Es war, wie bei fast jedem Krimi, spannend, mitzuraten, wer der Täter sein könnte. Bei der finalen Aufdeckung des Täters war ich dann zwar schon überrascht, aber ich fand, es fehlte ein richtiger "Kick"...
Der Schreibstil war gut und mit vielen passenden Beschreibungen bestückt. Es waren oft viele gelungene Dialoge enthalten und es gab auch manchmal sehr humorvolle Stellen, andererseits auch oft keine. Einige Passagen waren etwas langatmig oder unpassend, was aber nur sehr selten vorkam.
Alles in allem finde ich es einen recht gutes Buch, vor allem mit einer spannenden Idee!
• Bewertung nach Punkten:
37 / 50 - Inhalt
20 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 77 / 100 Punkten
• Fazit: Ein gelungenes Buch, dass dein Herz schneller schlagen lässt!
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