Sonntag, 16. Oktober 2011

○ Die Fälscher ○

DIE FÄLSCHER - FILM
Filmbeschreibung:
"Mit "Die Fälscher" legt Autor und Regisseur Stefan Ruzowitzky seinen bislang besten Film vor, der ein Stück Kriegsgeschichte aufgreift, von dem man noch nicht soviel gehört hat. Dabei zeigt er in bedrückenden Bildern das Lagerleben, aber auch das Leben im "goldenen Käfig" und wie die Zweigerissenheit zwischen dem Retten des eigenen Lebens und dem Helfen des Feindes sehr greifbar umgesetzt wird. Hauptdarsteller Karl Markovics spielt sehr zurückhaltend, überzeugt jedoch als ständig wachsamer, besorgter, sich scheinbar nur für sich selbst interessierender, aber dennoch anderen helfender Geldfälscher, der es schafft, sich und die anderen vor dem sicheren Tod zu bewahren. Filme, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigen, gibt es einige, doch "Die Fälscher" ist ein Film, der uns etwas zeigt, das bislang noch unentdeckt war. Fazit: Intensives Drama"

Meinung:
Sehr toller Film, wenn auch an manchen Stellen ziemlich krass, da jm. getötet oder es ziemlich brutal/eklig wurde. Die Handlung ist meistens gut zu folgen, man muss jedoch bei einigen Stellen wirklich gut aufpassen, damit man alles im Zusammenhang verstehen kann. Die Schauspieler sind einsame Spitze und auch der Aufbau des Films ist sehr interessant gestaltet.
~ Es geht um den Super-Fälscher Salomon Sorowitsch, der durch Hr.Herzog geschnappt wurde. Da er Jude ist und der Film, bzw. der Rückblick in der Zeit des 2.Weltkrieges spielt, gelangt Sorowitsch ins Konzentrationslager. Doch dort wird er einigermaßen respektiert, da er gut malen kann und nun immer beauftragt wir, die Offiziere & Wachen zu malen. Doch dann wird er nach Sachsenhausen verlegt. Dort herrschen fürchterliche Zustände, doch er geht an ihnen vorbei und gelangt in eine Lagerhalle. Da erhält er "neue" gute Kleidung, die jedoch von den "Vorgängern" sind, die nach Auschwitz geschickt worden! Dennoch zieh Sorowitsch sie an... bis Hr. Herzog (nun Offizier o.Ä.) die Halle betritt und die paar Juden in das geheime Geldfälscherprojekt von Sachsenhausen einweist. Hier wird die britische Note und der amerikanische Dollar gefälscht. Nach wahrer Geschichte! Ein Zeitzeuge lebt noch. (s. Making Of). Ich fand den Film sehr gut, dabei wusste ich anfangs überhaupt nicht worum es ging, aber man kam gut in den Film rein (; . Er behandelt ein beinahe "übliches" Thema, das aber durch schon fast kroteske Fakten unterbrochen wird... denn in Sachsenhausen haben die Juden richtige Betten und eine Tischtennisplatte. Es wird geraucht und das ein oder and're Mal bekommt man vom Hr. Herzog die Hand geschüttelt. Eigenartige Verhältnisse für ein KZ! Aber dennoch werden Kranke umgebracht und Drohungen ausgesprochen. Trotzdem gibt es lustige Abende...
Man kann sich gut in Salomon Sorowitsch reinversetzen, dennoch werden verschiedene Meinungen zur deutschen Geldfälscherei dargestellt. Wirklich empfehlenswert!!!

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