Samstag, 9. Februar 2013

Eine wie Alaska

* wieder zurück vom Urlaub c: ---> Blogvorstellung

 Eine wie Alaska

• Titel:  Eine wie Alaska
• Autor:  John Green
• Verlag:  dtv

• Zitat: ""Ach, richtig. Alaska, das ist Pummel. Pummel kennt letzte Worte. Pummel, das ist Alaska. Im Sommer hat einer ihren Busen gehupt." Mit ausgestreckter Hand kam sie auf mich zu, dann musterte sie mich kurz von oben bis unten und zog mir die Hose runter." (S. 23)

• Inhalt:
Miles führt ein Leben ohne Freunde und ohne Besonderes. Doch dann wechselt er auf das Internat Culver Creek, wo er sich auf die Suche nach dem "großen Vielleicht" begibt. Er teilt sich das Zimmer mit Chip, der Colonel genannt. Der Colonel benennt ihn prompt in Pummel um.
Dann lernt er den Rest der Clique kennen; allen voran Alaska. Miles kann sich gar nicht genug an ihr satt sehen und bei ihr sein. Sie ist etwas Besonderes. Alaska ist die Zigarettenverkäuferin schlechthin unter den Schülern, sie trinkt und raucht viel, hat aber andererseits ihr ganzes Zimmer voller Bücher. Bücher von Autoren, von denen Miles zum größten Teil die letzten Worte kennt. Denn er sammelt die letzten Worte von berühmten Personen. So treffen zwar zwei Welten, aber auch zwei besondere Menschen aufeinander, zwischen denen sofort ein Funken entsteht. Doch Alaska ist vergeben. Und sie ist sehr schwierig.

• Meinung:
John Green hat einfach das Talent solche tollen Bücher zu schreiben. Und dafür danke ihm Gott! Ich liebe seinen Schreibstil einfach, der fließend und besonders zugleich ist. Er unterstützt die Charaktere und leitet einen ohne Umschweife durch den Roman.
Das Cover finde ich nicht so passend, dafür ist die Kapitelbenennung umso interessanter. Die Aussagen wie "Achtundvierzig Tage davor" erzeugen eine gewisse Spannung - was passiert denn in 48 Tagen?
Es gibt einige träge Passagen, über die ich aber leicht hinweggekommen bin und wenn erst einmal wieder anfängt weiterzulesen, ist es schwer, wieder aufzuhören.
Besonders gut haben mir die ausdrucksstarken und einzigartigen Charaktere gefallen. Jeder ein Original für sich und vor allem ist Miles als Held der Geschichte kein braungebrannter Sunny-Boy/Superheld, sondern ein schlaksiger, dünner Kerl.
Das Buch ist realistisch, witzig und hat auch viele philosophische Anreize, was mir alles sehr gefallen hat. Es ist emotional und auch manchmal traurig, was aber irgendwie passte und dazugehörte.
Ich bin wiedermal schwer beeindruckt!

• Bewertung nach Punkten:
47 / 50 - Inhalt
30 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 97 / 100 Punkten

• Fazit:                           Lies es einfach!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar (: