Donnerstag, 26. April 2012

Wintermond

Wintermond


• Titel: Wintermond
• Autor: Tanja Heitmann
• Verlag: Heyne

• Zitat: "Der Dämon täuscht uns, indem er vorgibt, nicht mehr als ein Wolf zu sein, ein berechenbares Wesen. In Wirklichkeit dürstet ihn nach Blut und Macht. Solange du ihn nicht kontrollierst, kannst du nicht unter Menschen leben." (S.275)

• Inhalt:
David birgt ein Geheimniss, das nur seine blauen Augen verraten könnten. Er beherbergt in seinem Inneren einen Wolfsdämon. Viele andere sogennante Hüter lieben ihren Wolf, David verabscheut ihn. Hagen, sein Rudelführer, opfert immer mehr Menschen für sein Rudel und als David dann auch noch Meta, eine junge Galeristin, kennenlernt, die das völlige Gegenteil von ihm ist, steht seine ganze Welt auf dem Kopf. Erstaunlicherweise mag sein Wolf Meta genauso gern wie er, doch er ahnt nicht in welche Gefahr er Meta zieht...
                                              !!! SPOILER !!!
Convinius, Davids alter Lehrer, glaubte, dass der Wolf etwas Böses ist und begann seinen eigenen Wolf zu bekämpfen. Nachdem er gestorben war, heuerte Hagen, Convinius' früherer Freund, sofort Convinius' Schützling David an. Dann erfährt Davids Freundin Meta auch noch durch einen Angriff eines anderen Hüters, dass David einen Wolf in sich hat. Ab sofort will er sich von Meta fernhalten, denn er glaubt, sie wolle mit keinem Wolf leben. Doch Meta ist weiter im Visier, z.B. von Hagen, denn Meta ist ein menschliches Portal. Sie hat zwar keinen Wolf in sich, kann aber andere Wölfe rufen. Als die Situation mit den anderen Rudeln in der Umgebung aus der Kontrolle gerät, muss David sich eingestehen, dass er, auch für Metas Bestes, Hagen töten muss. Zum Schluss geht alles gut und Meta und David sind wieder zusammen.
Spoiler Ende

• Meinung:
Dieses Buch hat mich von Anfang an angesprochen. Ich finde sowohl das Cover, als auch die Klappentexte sehr gut. Die Idee ist sehr spannend, obwohl die Beziehung zwischen Meta und David leichte Twilightparallelen aufweist, wie ich finde. Dazu muss ich sagen, dass der Schreibstil keiner der einfachsten Sorte ist. Einige Wörter kannte ich nicht und allgemein war der Schreibstil eher kompliziert. Trotzdem gab es einen megamäßigen Spannungsaufbau mit vielen Überraschungen. Ich fand es auch super, dass im Laufe des Buches immer wieder neue Personen auftauchten. Die Charaktere waren allesamt sehr stark und gut beschrieben. Am Anfang eines Kapitels gab es meistens eine Landschafts- oder Wetterumschreibung, die mich anfangs noch interessierte, mir später aber zu langweilig wurde. Aber alles in allem ein wirklich unglaubliches Buch!

• Bewertung nach Punkten:
44 / 50 - Inhalt
25 / 30 - Schreibstil
20 / 20 - Charaktere
=> 89 / 100 Punkten

• Fazit:  Ein rasanter Fantasyroman, der mit einzigartigen Charakteren überzeugt.



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