Freitag, 16. März 2012




• Titel: Isola
• Autor: Isabel Abedi
• Verlag: Arena Audio


• Inhalt: 
Joy kommt aus Brasilien und wurde mit 3 Jahren von einem deutschen Pärchen adoptiert. Jetzt ist sie eine begabte Tänzerin, die dem Regisseur Quint Tempelhoff sofort auffällt. Er lädt sie zu seinem neuen Projekt ein - ISOLA.
Eine Insel; 12 Jugendliche. Jeder darf 3 Dinge mitnehmen und alle werden zu jeder Zeit von Kameras beobachtet. Alle sollen sich einen Spielnamen ausdenken. Und dann geht es los, auf eine Insel vor Rio de Janeiro. Joy heißt ab jetzt Vera. Die ausgelassene Stimmung wird jedoch von einem Spiel unterbrochen. Einer ist der Mörder, der Rest sind Opfer. Der Mörder kann zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Opfer am linken Handgelenk packen und es in ein Versteck führen. Solo hingegen verführt Vera nachts ins Meer und küsst sie dort hingebungsvoll, doch am nächsten Tag lässt er sich nichts anmerken.
Spoiler
 Nach einer nächtlichen Party mit viel Alkohol liegt Joker dann tot im Meer. Völlig panisch wartet die restliche Gruppe darauf, dass Tempelhoff zu ihnen kommt, vergebens. Kurz bevor sie zur Nachbarinsel - dort wo Quint Tempelhoff die Kameras kontrolliert - aufbrechen, erfahren sie, dass Solo Tempelhoffs Sohn ist. Auf der Nachbarinseln schauen sich dann alle die Aufnahmen an und sehen, wie Solo Darling umbringt. Fassungslos läuft er weg, Vera folgt ihm. Zum Schluss kommt heraus, dass Solo einen Zwillingsbruder hat - Tobias. Dieser wollte sich für seine gescheiterte Kindheit an seinem Vater rächen, hat sich in seinen Computer eingeheckt und das Spiel beeinflusst. Er hat mit Darling unter einer Decke gesteckt, mit ihr den Mord abgedreht und auch er war es, der Vera geküsst hat.
Spoiler Ende

• Meinung:

Wow, ein spannendes Hörbuch und sicherlich auch ein fantastisches Buch. Eine sehr interessante Idee mit vielen individuellen Charakteren, die leider nach und nach verschwinden. Die Hintergründe von Joy, bzw. Vera, fand ich sehr interessant und auch die kurzen Melodien zwischen den Kapiteln sehr schön, obwohl manches zu oft wiederholt wurde. Die Erzählweise von Veras Sicht aus war gut. Ich fand das Ende sehr schön, aber der Tod von Tobias hätte nicht sein müssen.

• Bewertung nach Punkten:
 40 / 50 - Inhalt
 30 / 30 - Schreibstil
 20 / 20 - Charaktere
=> 90 / 100 Punkten

• Fazit:        Eine erstaunliche Geschichte mit viel Hintergrund.

1 Kommentar:

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