Donnerstag, 9. Februar 2012

Pan's Labyrinth

PAN'S LABYRINTH



• Inhalt:
Der Film spielt ca. 1944 in Spanien, wo Bürgerkrieg herrscht. Ein Hauptmann hat vor kurzem eine Frau geheiratet und geschwängert. Diese kommt nun mit ihrer Tochter Ofelia zu ihm in die Berge. Ein magisches Insekt folgt Ofelia in ihr neues Heim. Dort verwandelt es sich in eine kleine Fee. Diese führt Ofelia mitten in der Nacht in das nahegelegene Labyrinth, das - wie sie kurz darauf erfährt - von einem Pan (behuftes Wesen auf zwei Beinen mit riesigen Hörnern) beherrscht wird. Der Pan behauptet, sie sei die verschollene Prinzessin des unterirdischen Reiches. Ofelia soll drei Aufgaben erfüllen um zu beweisen, dass sie nicht zu menschlich geworden ist.
!!! SPOILER !!!
Parallel zu Ofelias Fantasiewelt mit all den Monstern, die sie zu besiegen hat, spielt sich eine ganz andere, viel brutalere Geschichte ab. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt ihres Bruders. Die Dienerin Mercedes unterstützt heimlich die Guerillas (Aufständigen). Es gibt viele Kämpfe und brutale Szenen, denn der Hauptmann ist eiskalt. Die Aufständigen greifen das Lager an, Ofelia flieht mit ihrem kleinen Bruder und schüttet eine Überdosis Schlafmittel in des Hauptmanns Getränk. Sie folgt dem Ruf des Pans ins Labyrinth, dicht gefolgt vom Hauptmann, der seinen Sohn wiederhaben will. Der Hauptmann kann den Pan nicht sehen, er entnimmt Ofelia das Baby und schießt ihr ohne zu Zögern in den Bauch. Nun kommt eine Art Dejávu, denn die Anfangsszene wiederholt sich. Ofelia findet dann ihren Frieden, denn sie kehrt in das unterirdische Reich zurück. Dort trifft sie ihre Eltern und den Pan. In er Realität singt Mercedes ihr ein Schalflied und weint....
Spoiler Ende

• Meinung:
Ein wirklich wunderbarer Film, der zum Nachdenken anregt. Interessant, wie Brutalität  und Fantasie gekoppelt worden sind. Obwohl ich es an einigen Stellen wirklich sehr brutal und eklig fand. Das Ende ist recht offen, sodass man sich selber entscheiden kann, ob man an die Welt des Pans glaubt oder nicht. Am Besten fand ich jedoch die Musik. Sie ist unbeschreiblich schön und berührend und gleichzusetzen mit der Filmmusik aus "Amelie" und "Beim Leben meiner Schwester". Die Melodie des Schlafliedes prägt sich ein und ich habe das Lied sofort gedownloaded! Es ist ein sehr mystischer Film, der auf den Wechsel von Sanftheit, Magie und Brutalität beruht.

• Bewertung nach Punkten:
50 / 50 - Inhalt/Handlung
27 / 30 - Verfilmung
20 / 20 - Charaktäre
=> 97 / 100 Punkten

• Fazit: Ein sehr interessanter Film, der einen zum Staunen und Weinen bringt.

1 Kommentar:

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