Dienstag, 27. Dezember 2011

Kino: In Time

In Time - Deine Zeit läuft ab
Mit Justin Timberlake und Amanda Seyfried. Ein Science-Fiction der Extraklasse (:

• Inhalt:
Es geht um Will Salas, gespielt von Justin Timberlake, der in einer armen Gegend lebt und arbeitet. Sein ganzes Leben und auch das der anderen dreht sich nur um Zeit. Jeder Mensch hat eine tickende Uhr auf seinem Arm, wenn sie null zeigt, ist man tot. Jeder hört auf zu altern, wenn er 25 Jahre ist, d.h. ein Opa von 105 Jahren sieht immer noch aus wie 25. Um sich Zeit zu verdienen, die neue Währung, muss man hart arbeiten. Aber für Miete, Steuern und Lebensmittel geht Zeit wieder verloren. Man muss mit seiner Zeit bezahlen und versuchen über die Runden zu kommen. Dann gibt es da noch Zeitkeeper und auch Gangs, die Leuten Zeit stehlen und sie danach umbringen. Die Zeit von Will's Mutter ist beinahe abgelaufen und sie stirbt auch gleich am Anfang des Filmes. Will hätte sie retten können, doch ihre Mutter kam nicht rechtzeitig mit dem Bus an, weil die Busfahrt anstatt einer Stunde zwei Stunden gekostet hätte. Aber seine Mutter hatte nur noch 90 Minuten...

!!! SPOILER !!!

Eines Tages jedoch taucht ein "alter" Mann auf, der über ein Jahrhundert auf seiner Uhr hat. Das erregt natürlich Aufsehen, schließlich hat keiner dort so viel Zeit. Sofort rücken Zeitdiebe an, doch Will interessiert sich für diesen Mann und hilft ihm bei der Flucht vor den Zeitdieben. An einem sicheren Ort erzählt der Fremde ihm, dass es in New Greenwich - der reichen Zone - viele Leute gibt, die ewig leben können. "Damit wenige unendlich leben können, müssen viele sterben". Das ist ihr Motto. Will ist entsetzt, bei ihm steigen jeden Tag die Preise und Tag um Tag kämpft er ums Überleben - manchmal nur mit einigen Minuten auf seinem Arm. Viele sterben Tag für Tag, weil ihre Uhr einfach abläuft. Und das alles nur, damit die Reichen ein schönes Leben führen können?! Dann tut der Fremde etwas Eigenartiges - er möchte nicht mehr leben, schenkt Will seine hundert Jahre und lässt absichtlich seine Zeit ablaufen. Das Team der Zeitkeeper entdeckt den Tod des Fremden sofort und denkt natürlich, dass Will ihn seiner Zeit beraubt und ihn danach ermordet hat. Schließlich möchte keiner mit so vielen Jahren freiwillig sterben. So machen sie sich auf die Jagd nach Will Salas.
Will hingegen packt seine Sachen. Ihn hält  nichts mehr in seiner Zone - er möchte es mit seinen vielen Jahren, die er von dem Fremden erhalten hat, nach New Greenwich schaffen und dort die Reichen zur Rede stellen. Also macht er sich auf den Weg, durchfährt dabei viele Zonen und landet schließlich in der reichsten Zone; dort wo die Damen lange Handschuhe tragen um die Uhr am Arm zu verstecken, dort wo keiner aller zwei Minuten auf seinen Arm schaut um zu gucken wie viel Zeit ihm noch bleibt. Will fällt dort sofort auf durch seine schnellen Bewegungen. Schließlich wird er von der Tochter von Philippe Weis (zeitreichster Mann) auf eine hauseigene Party eingeladen. Mit Genuss gewinnt Salas beim Poker, holt sich damit noch mehr Zeit und freundet sich mit Weis' Tochter Sylvia an. Dann jedoch kippt die Situation, denn die Zeitkeeper tauchen auf und wollen ihn festnehmen. In einer actionreichen Aktion kann Will fliehen und nimmt Sylvia als Geisel. Zusammen ziehen sie nun durch die Zonen und beschließen dann das System von Sylvias Vater zu stürzen. Zum weiteren Überleben klauen sie Zeit aus Banken und verteilen sie dazu noch an alle Armen. Das System beginnt zu schwinden, weil die ganze Zeit nun anders verteilt ist. Dennoch reicht es noch nicht, man bräuchte ungefähr eine Million Jahre um dem System einen letzten Stoß zu geben. Also klauen Sylvia und Will die eine Million Jahre, die Philippe Weis in einem Tresor aufbewahrt. Zum Schluss ist das System gestürzt und nachdem Will und Sylvia fast gestorben wären, kommt es zu einem guten Ende.
SPOILER ENDE


• Meinung:
Ein wirklich guter Film mit einer absolut interessanten Idee. Gute Schauspieler und auch tolle Szenen, obwohl ich die Struktur des Filmes noch etwas ändern würde. Es gab zwischendurch immer wieder alltägliche Szenen zwischen Will und Sylvia, somit war es nicht zu unrealistisch. Alles war gut und einfach zu verstehen, es gab auch einen guten Einstieg. Man versteht Will und kann sich gut in ihn hineinversetzten. Guckt ihn euch an, denn er spiegelt schon das Denken des Menschen wieder!

• Bewertung nach Punkten:
50/50 - Handlung/Inhalt
25/30 - Verfilmung
18/20 - Charaktere
-> 93/100 Punkten.


• Fazit:

--> Gelungener Science-Fiction mit einer interessanten Idee <--


2 Kommentare:

  1. Hey, du wolltest ja wissen wie das geht, mit dem Link auf dem Foto. Du musst eigentlich einfach nur auf das Foto klicken und dann auf "Hyperlink hinzufügen" klicken. Da kann man dann die Internetadresse eingeben. Ich hoffe ich konnte dir helfen! Grüßchen

    http://tammylike.blogspot.com/
    PHOTO DIARY | TAMARA

    AntwortenLöschen
  2. ja, na klar verfolge ich dich jetzt auch (;
    http://zucker-und-zimt.blogspot.com/

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar (: